Regulationsthermographie

DIAGNOSTIK

Regulationsthermographie

Wir verwenden in der Praxis ein Gerät der Fa. Alfathermo http://www.alfathermo.com/

 

Thermographie ist nichts Anderes als Wärmemessung. Schon die Ärzte des klassischen Altertums erfühlten mit ihrem Handrücken auf der Körperoberfläche ihres Patienten besonders warme oder besonders kalte Hautstellen und brachten diese in Beziehung zu Erkrankungen innerer Organe.

 

Heute nutzen wir moderne Technik:

Mit Hilfe eines Infrarot-Sensors wird die Hauttemperatur an rund 100 Punkten am Körper gemessen.

 

Eine erhebliche Bereicherung erfährt diese einfache und unschädliche Diagnostik, wenn man die Hauttemperatur nicht nur einmal misst, sondern zweimal, nämlich vor und nach einer leichten Abkühlung. Damit wird der Körper gezwungen zu reagieren. Der Kältereiz wird dadurch erzeugt, dass der Patient bei normaler Raumtemperatur von 20° bis 22° C im Laufe der Untersuchung die Bekleidung bis auf die Unterhose abgelegt. Die Art und der Umfang der Temperaturveränderung an den einzelnen Messpunkten gibt wichtige diagnostische Hinweise:

 

Jede Hautpartie ist durch einen nervalen Reflexbogen mit einem entsprechenden inneren Organ verbunden. Deshalb kann man aus dem Wärmeregulationsverhalten der Haut auf den Funktionszustand des entsprechenden Organs schließen. So lässt sich bei unklaren Beschwerden oft die Ursache finden. Zusammenhänge können so aufgeklärt werden.

 

Das Wichtigste aber ist, dass diese Wärmeveränderungen oft schon Jahre vor dem Auftreten einer Funktionsstörung und vor allem einer Organerkrankung oder eines anderen klinisch noch nicht nachweisbaren Leidens zu bemerken sind. Damit ist die Regulations-Thermographie eine echte Vorsorgeuntersuchung, die Krankheiten verhüten hilft.

 

Sie ist auch eine wertvolle Hilfe bei der Therapieplanung und der Kontrolle der eingeleiteten Therapie, da man im Thermogramm die Fortschritte der Genesung verfolgen kann.

 

Damit die Thermographie zuverlässliche Ergebnisse liefern kann, ist es wichtig, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Diese sind auf dem beiliegendem Blatt bzw. auf der Rückseite näher erläutert. Bitte lesen Sie sich diese Hinweise aufmerksam durch. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden!

Testvorbereitung des Patienten für die Regulationsthermographie
Ausschlusskriterien

 

  • Frauen können an den ersten beiden Tagen ihrer Periode nicht gemessen werden, da die Bauchpunkte sich während dieser Zeit erwärmen und so die Ergebnisse verfälschen.
  • Kinder unter sechs Jahren können nicht getestet werden, da ihre Physiologie sich noch in der Entwicklung befindet und es ihnen außerdem meist schwerfällt, stillzustehen.

Drei Tage vor der Untersuchung

 

  • Bitte keine Zahnbehandlungen und professionelle Zahnreinigungenin den drei Tagen vor dem Test durchführen lassen

Der Tag der Untersuchung

  • Am Morgen der thermografischen Messung nur kurz lauwarm duschen(keine Wechselduschen, Kneippanwendungen, kein heißes Wannenbad). Am Abend vor der Untersuchung sind heiße Bäder erlaubt.
  • Bitte verzichten Sie auf Hautcremes und Lotionen oder andere Kosmetika, um den Messfühler nicht zu verschmutzen.
  • Kaffee, schwarzer Tee, oder andere koffeinhaltige Getränke sind nicht erlaubt, ebenso wenig wie der Genuss von Nikotin und Alkohol.
  • Die letzten zwei Stundenvor der Untersuchung bitte nichts essen.
  • Davor ist ein leichtes Frühstück erlaubt (ohne Kaffee und schwarzen Tee!), aber
    keine heißen Speisen oder Getränke.
  • Bitte trinken Sie ausreichendam Morgen der Untersuchung, jedoch nicht mehr inder letzten halben Stundevor dem Untersuchungsbeginn.
  • Am Morgen des Tests sollte kein Sportgetrieben werden, auch kein Yoga, Pilates usw. Dieses Verbot bezieht sich auch auf Autogenes Training, Meditation usw.
  • Alle weniger wichtigen Nahrungsergänzungsmittel sollten 24 Stunden vor dem Test nicht eingenommen werden. Verschreibungspflichtige Medikamente sollen wie gewohnt weiter eingenommen werden. Bitte beachten Sie, dass einige Medikamente das Messungsergebnis beeinflussen können. Beta-Blocker, Steroide, Schlaf-, Schmerz- und Beruhigungsmittel können im Thermogram zu einer Erhöhung der sog. starren Messpunkte führen.
  • Bekleidung am Tag der Messung: Bequeme, lose sitzende Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen, die leicht ausgezogen werden kann. Die Bedeckung der Arme und Beine ist wichtig, da der Kältereiz durch das Entfernen der Kleidung ausgelöst wird. Synthetische oder enge Kleidung sollte vermieden werden. BHs sollten entweder nicht getragen oder 15 Minuten vor dem Test ausgezogen werden, da auf geröteten Druckstellen keine Thermoregulationsmessung möglich ist.

In der Praxis

  • Bitte kommen Sie ruhig und entspannt zur Untersuchung. Wegen der Anpassung an die Raumtemperatur ist es insbesondere im Winter wichtig, 15-20 Minuten vor dem eigentlichen Untersuchungstermin in die Praxis zu kommen.
  • Brillenträger sollten ihre Brille entfernen, wenn sie in der Praxis ankommen, da Nebenhöhlenpunkte auf der Nase gemessen werden.
  • Zur Vermeidung von Druckstellen Hosenbund und BH-Verschluss öffnen.
  • Mobiltelefone während des Tests, sowie im gesamten Praxisbereich ausschalten, da elektromagnetische Strahlung das Nervensystem beeinflusst.