SophiaImmun© - Die neue homöopathische Immunmodulation

“The response of the host makes the disease, not the antigen (microbes or toxins).” Dr. Lewis Thomas

(Die Immunantwort des Wirts macht die Krankheit aus, nicht das Allergen (Mikroben oder Toxine), Dr. Lewis Thomas)

Die homöopathische Immunmodulation ist für uns ein neues, immens wichtiges, therapeutisches Werkzeug bei der biologischen Behandlung der Lyme-Borreliose. In der Geschichte ist diese Art der homöopathischen Anwendung jedoch schon sehr alt.

Entwicklungsgeschichte

Der Gründer der Academy of Environmental Medicine, Dr. Theron Randolph, mit dem Dr. Klinghardt viele Jahre zusammengearbeitet hatte, nutzte ein aus der Toxikologie bekanntes Prinzip, um Patienten, die auf bestimmte Gifte allergisch geworden waren, zur Gesundung zu führen. Er fand heraus, dass ganz bestimmte homöopathische Verdünnungsschritte das exakte Gegenmittel zum Gift waren, andere Verdünnungsschritte wiederum toxisch wirkten. Es gibt also verschiedene „Fenster“ in der Verdünnungsreihe, wodurch das Mittel als Gegenmittel zu dem Gift wirkt, von dem es ursprünglich herkommt (Dose-Response-Kurve).

Wirkungsprinzip

Wenn man ein Toxin oder Allergen (Urtinktur) homöopathisch verdünnt und lege artis verschüttelt, gibt es in der folgenden Verdünnungsreihe eine für diesen Patienten und dessen Immunsystem ideale Potenz, die diese Verdünnung zum perfekten Antidot gegen das ursprüngliche Gift macht (in der Physik auch als „Umkehrfrequenz“ oder „destruktive Interferenz“ bekannt).

Wir waren überrascht, dass dieses Prinzip auch für lebende Organismen gilt: benutzt man die angelegte Kultur eines Pathogens als Urtinktur und erstellt man daraus eine homöopathische Verdünnungsreihe, kann man immer mit Hilfe der ART-Testung eine Hochpotenz dieses Pathogens ermitteln, das alle negativen Auswirkungen auslöscht, die dieses Pathogen auf den behandelten Organismus hatte. Alle Symptome verschwinden, machmal innerhalb von Minuten oder Stunden nach Gabe des Mittels.

Wir gehen davon aus, dass die gefundene, patientenspezifische Hochpotenz eines Pathogens zu einer perfekten Immunmodulation des Systems führt: überschießende Immunreaktionen werden abgebaut, dort wo das Immunsystem schläft oder gebremst ist, stellt sich normale, angemessene Aktivität ein. Damit verschwinden über 90% aller Symptome.

Neu ist für uns die Beobachtung, dass eine C17 oder C18 – Verdünnung von z.B. Borrelien als Ausgangssubstanz völlig unterschiedliche Wirkungen zeigen. Es reicht nicht aus, eine C6, C12, C30 oder C200 zu verwenden. Wir brauchen eine lückenlose Verdünnungsreihe von C4 bis C30. Mit ART finden wir die exakte Verdünnung, die den dramatischen Heileffekt auslöst, den wir häufig beobachten.

Der berühmte Physiker Dr. Wolfgang Ludwig machte diese Beobachtung bereits vor 30 Jahren. Er hatte eine oszillographische Darstellungsweise für homöopathische Mittel entwickelt, mit der er die Frequenzmuster graphisch abbilden konnte. Er zeigte, dass eine C6-Verdünnung von Belladonna ein völlig anderes Frequenzmuster besitzt als eine C7. Dieses Wissen hat leider bis heute in die Ausbildung der klassischen Homöopathie keinen Einzug gefunden.

Eine zweite, neue Beobachtung verdanken wir Dr. McEwen: wenn die homöopathischen Mittel in destilliertem Wasser ohne die Verwendung von Alkohol verschüttelt werden und später streng intrakutan injiziert werden, wird aus den Zellen der Haut das Enzym Beta-Glucuronidase ausgeschüttet, das den Effekt des homöopathischen Mittels dramatisch verstärkt.

Die dritte neue Beobachtung zeigt, dass die Menge, die gespritzt wird, den therapeutischen Erfolg wesentlich bestimmt. Eine Gruppe von Forschern innerhalb der AAEM fand heraus, dass bei der intrakutanen Injektion genau 0,04ml verwendet werden sollten. Wird mehr gespritzt, gibt es verstärkte Immunantworten, die meist ungünstig für den Patienten ausfallen. Wird weniger gespritzt, ist die zu erwartende Immunreaktion unzureichend.

Die vierte, neue Beobachtung: werden die regulatorischen T-Zellen (Treg-Zellen) durch die Gabe des homöopathischen Simile angesprochen, hält diese Aktivierung für 7 Wochen an. Daher sollte eine Injektion nur einmal alle 7 Woche gegeben werden. Wird das Mittel oral mehrmals täglich eingenommen, kommt es zu einer Habituation (Abstumpfung) der Immunantwort ohne weitere Heilwirkung.

In der Praxis stellen wir allerdings fest, dass nach der ersten Injektion das dysorganisierte Immunsystem des Patienten oft unvorhersehbar reagiert. Nach anfänglich überschießender Immunregulation, die mehrere Tage anhalten kann, kommt es zu einer deutlichen Verbesserung vieler Symptome. Sobald diese Reaktion abklingt, wird die nächste Injektion in genau der gleichen Potenz gegeben (nicht in einer niedrigeren Potenz, wie es in der Homöopathie oft praktiziert wird).

Ein typischer Verlauf sieht etwas so aus: zweite Injektion nach 7 Tagen, dritte Injektion 5 Wochen später, danach stellt sich der 7 Wochen Rhythmus ein. Nach der sechsten Injektion ist keine weitere Therapie mehr notwendig.